NÄCHSTER GOTTESDIENST PFARRKIRCHE ST. PETER WÖRTH

Donnerstag, 06.05.2021 | 19.00 Uhr | Messe für die Filialkirchen der Pfarrei | Hl. Messe



WIE DER MAI STEHT MARIA FÜR DEN NEUANFANG

Warum wird der Mai als Marienmonat gefeiert? Die Gottesmutter Maria wird in der christlichen Spiritualität als Sinnbild für die lebensbejahende Kraft des Frühlings verstanden und als „Maienkönigin“ verehrt. Die Sonne verwandelt die Welt mit ihren Strahlen, die Natur erwacht nach der Winterpause zu neuem Leben, sie hüllt sich in kräftiges Grün und erblüht in faszinierender Farbenpracht – mit diesem Wunder des Frühlings wird Maria in Verbindung gebracht. Sie ist als Mutter des Messias, der den Tod besiegt und das Leben in Fülle bringt, der Inbegriff des neuen Lebens. Daher wird Maria als erste und schönste Blüte der Erlösung verehrt, sie symbolisiert den „Frühling des Heils“. Denn Maria war offen für Gott, sie gebar das Heil der Welt, das die Menschen ersehnen. Die Verbindung zwischen Maria und dem Frühling zeigt sich auch darin, dass auf der Südhalbkugel der Erde der November als Marienmonat gefeiert wird – wenn dort der Frühling in voller Blüte steht. Denn die prächtigen Blumen und Blüten symbolisieren Maria in ihrer Gnadenfülle, sie ist die „schönste Blume“. Marienpflanzen sind: Maiglöckchen, Gänseblümchen, Akelei, Lilie, Pfingstrose, Veilchen.

 

Wie kam es zum Marienmonat Mai?

Schon seit dem fünften Jahrhundert existiert eine reiche Marienfrömmigkeit. Etwa seit dem 17. Jahrhundert wird in der katholischen Kirche den ganzen Mai über Maria täglich besonders verehrt. Grundlage dieser Verehrung sind Marias gläubiges Vertrauen und ihr Ja zu Gottes Ruf. So wurde Maria zur Mutter aller Gläubigen und letztlich auch zum Urbild der Kirche. Papst Benedikt XVI. artikulierte dazu: „Je näher der Mensch Gott ist, desto näher ist er den Menschen. Das sehen wir an Maria. Der Umstand, dass sie ganz nahe bei Gott ist, ist der Grund dafür, dass sie auch den Menschen so nahe ist.“

Welche Bräuche gibt es im Marienmonat Mai?

Neben Maiandachten und Marienfeiern in Kirchen, Kapellen, Privathäusern oder in der freien Natur spielen Maialtäre, Marienstatuen, Marienbilder, Marienikonen sowie Wanderungen zu Marienkirchen und Marienmarterln eine Rolle in der Marienverehrung im Monat Mai. Die Verbindung zwischen Maria und dem Frühling wird im Wonnemonat Mai zumeist durch reichen Blumenschmuck unterstrichen, sodass sich hier die Freude über die Blütenpracht des Frühlings mit dem Lob auf die „schönste Himmelsblüte“, so wird die Maienkönigin Maria in einem Lied bezeichnet, mischt. 

Das Rosenkranzgebet hat auch im Marienmonat Mai seinen festen Platz, wie Papst Franziskus in einem Brief an alle Gläubigen zum Mai 2020 schreibt: „In diesem Monat ist es Brauch, den Rosenkranz zu Hause in der Familie zu beten.“ Im Rosenkranz wird Maria um Hilfe und Fürsprache angerufen – denn sie wird als Weg zu Jesus Christus betrachtet, so schreibt Papst Paul VI. in seiner Enzyklika „Mense Maoi“: „Maria ist immer die Straße, die zu Christus führt. Jede Begegnung mit ihr wird notwendig zu einer Begegnung mit Christus.“ Auch Papst Franziskus führt in seinen Betrachtungen zur Gottesmutter aus: „In ihrem Sohn begegnet sie [Maria] sowohl Gott als auch dem Menschen; wenn sie mit ihm spricht, wendet sie sich sowohl an Gott als auch an den Menschen. In ihr sehen wir also, dass es wirklich wahr ist: Den Herrn lieben heißt die Menschen wahrhaft lieben und umgekehrt.“

 



PFARRBRIEF

Gottesdienstordnung Mai 2021 vom 01.05.2021 - 30.05.2021

 

zu den Gottesdiensten >>>
zum Pfarrbrief >>>



LIVE-STREAM AUS DER PFARRKIRCHE ST. PETER WÖRTH