NEUJAHRSKONZERT

am 26. Januar 2020 um 18 Uhr im Pfarrheim Wörth mit anschließendem Sektempfang

Anna Kakutia und Barbara Pöschl-Edrich spielen Werke der jüngst vergangenen Jahr-hunderte, von G. Donizetti, L. Spohr, M. Tournier und E. Ysaÿe. Die Georgische Geigerin Kakutia zeigt in ihrem virtuosen und beseelten Spiel die tief-verwurzelte Musikkultur des östlichen Europas. Die Harfenistin Pöschl-Edrich greift auf die Erfahrungen ihres 14-jährigen Aufenthalts in Boston zurück. Zusammen lassen Sie großartige Werke der Duoliteratur in neuen Interpretationen erklingen.

Das Ensemble mosaïque Duo formierte sich vor wenigen Jahren aus dem Quintett Ensemble mosaïque.



STERNSINGER IN WÖRTH

Heuer sammelten 40 Sternsinger die stolze Summe von 6707,94 Euro


In unserer Gemeinde sind dieses Jahr 40 Könige und Königinnen aufgebrochen um als Friedensboten für die Sternsingeraktion unter dem Motto „Frieden! Im Libanon und weltweit“ Spenden zu sammeln.

Sie haben mit ihrem Einsatz, ihrem Singen und dem Segen für die Häuser die Herzen vieler Menschen bewegt. Herr lass uns auf unseren Wegen nie die Botschaft der Sternsingeraktion vergessen die lautet „Friede jedem Haus und Friede allen Menschen“.

Der allergrößte Dank gilt unseren Sternsingern, die in der ganzen Pfarrgemeinde Wörth von Haus zu Haus unterwegs waren und durch ihren Einsatz auf diesem Weg die stolze Summe in Höhe von 6707,94 Euro für die Sternsingeraktion 2020 gesammelt haben. 


DER NEUE PFARRBRIEF IST DA 

Das Pfarrleben - aktuell, kompakt und übersichtlich im Blick.

Liebe Pfarrgemeindemitglieder, Pfarrbrief und Gottesdienstordnung sind nun eins.

Der neue Pfarrbrief bietet Ihnen monatlich aktuelle Informationen zu allen Gottesdiensten, Angeboten und Veranstaltungen des gesamten Pfarrverbandes. Die Zusammenlegung verfolgt auch den Gedanken der Nachhaltigkeit. Die gedruckte Variante sollte in möglichst geringer Auflage erscheinen, um Papier und damit wertvolle Rohstoffe und Energie einzusparen.

Wie können Sie zukünftig Ihren Pfarrbrief erhalten? Sie haben die Wahl: 

 1. Nachhaltigste Variante. Bezug über unsere Homepage www.pfarrei-woerth.de. Hier können Sie den Pfarrbrief jederzeit einsehen >>> und auch herunterladen >>>. Gerne informieren wir sie per Newsletter >>>. 

2. Mitnahme eines gedruckten Exemplars. Sie liegen in der Kirche für Sie aus. 

3. Zustellung direkt zu Ihnen nach Hause, Anmeldung >>> auf unserer Homepage oder telefonisch im Pfarrbüro 08123 2443

Bitte beachten Sie: Die Zustellung des neuen Pfarrbriefs erfolgt nochmal im Januar 2020 an alle und ab Februar 2020 nur auf Bestellung.




DIE GUTE ZUKUNFT DER MENSCHHEIT UND UNSERER KIRCHE

Impuls von Hermann Hofstetter, Referent für Schöpfungsbewahrung Erzdiözese

„Wie konntet ihr es wagen meine Zukunft und die meiner Kinder zu zerstören!?“ das fragte unter Tränen Greta Thunberg in New York am 23. September die Vereinten Nationen. Noch sind in der Hauptsache nur die Entwicklungsländer die Leidtragenden, also diejenigen, die bislang am wenigsten zu der maßlosen Übernutzung unseres Planeten beigetragen haben. Wir stehen jedoch nun weltweit am Anfang eines gigantischen Massenaussterbens und so wie es jetzt aussieht ist mindestens eine „kleine Klimakatastrophe“, die die Lebensbedingungen für die Menschheit über tausende von Jahren dramatisch verschlechtern könnte, nicht mehr aufzuhalten. Zu lange haben wir einfach nur weggeschaut, den Fortschrittspropheten aus Politik und Wirtschaft gerne geglaubt, das „Sach zammgehaltn“, Ausreden benutzt, mit dem Finger auf die Anderen gezeigt, uns gefreut über Wohlstand, Erfolg und Selbstverwirklichung – die einen mehr und die anderen weniger. Ja, ich weiß: Jetzt ist Zeit zum Weiterblättern, den Rest, der jetzt kommt, den kennen wir doch wahrscheinlich schon…

Wie konnte es nur so weit kommen?

In ferner Zukunft werden vielleicht einmal andere Wesen auf die Erde kommen und sich fragen: Wie konnte es auf diesem wunderbaren Planeten nur so weit kommen!? Und sie werden herausfinden: An der Wurzel stand das Vergessen, was die Menschen waren: Nämlich Geschöpfe nach dem Bild Gottes. Die Menschen waren nämlich nicht dazu geschaffen, Einzelwesen zu sein, die sich als Herren aufspielen, sondern sie waren vorgesehen, inmitten eines Lebensnetzes zu wirken, das aus Millionen von Arten besteht und vom Schöpfer liebevoll zusammengefügt war. Die Menschen waren die Lieblingsgeschöpfe Gottes und haben diese Liebe nicht erwidert.

Der Wandel unserer Kirche

Wie gut und welche Freude, dass wir das jetzt noch erkennen, bevor es vielleicht zu spät ist! Damit können wir einen grundlegenden Wandel herbeiführen. Die Stunde ist gekommen, unsere Berufung als Kinder Gottes, als Geschwister untereinander und als Hüter der Schöpfung wiederzuentdecken. Das Paradies auf Erden, das können wir herstellen und wir können eine große Bewegung starten aus unseren Pfarrgemeinden heraus. Dies ist die Zeit, um über unsere Lebensstile nachzudenken. Nehmen wir uns unter anderen ein Beispiel an den letzten indigenen Völkern und ihrem einfachen und vom Schöpfungsrespekt getragenen Bewusstsein – sie haben sehr wenig und sind doch glücklich. Zeigen wir den jungen Menschen, dass wir heute so handeln können, dass die kommenden Generationen eine lebenswerte Welt vorfinden; so werden wir als Kirche wieder glaubwürdig und attraktiv. Gehen wir hinaus auf die Straßen und erheben wir unsere Stimme zu Nächstenliebe, Menschenwürde und Gemeinwohl und treten wir ohne faule Kompromisse für die Wahrheit des Evangeliums ein; ich bin überzeugt, dass uns die Menschen in Zukunft wieder zuströmen werden. Um die Nachfolge Jesu anzutreten, müssen wir radikal umkehren – das ist die ernüchternde Nachricht und der müssen wir ins Gesicht sehen wollen; viel zu lange schon leben wir in enormer Diskrepanz zwischen Verkündigung (Reden), Glauben, Denken und Handeln.

Der Mut der Christen

Viele junge und leidtragende Menschen erheben ihre Stimme auf der ganzen Welt und fordern mutige Entscheidungen. Sie sind von vielen unerfüllten Versprechen und von Verpflichtungen, die wegen einseitiger Interessen und Vorteile vernachlässigt wurden, enttäuscht. Die jungen Menschen erinnern uns daran, dass die Erde kein Gut ist, das man verschleudern kann, sondern ein Erbe, das sorgsam gehütet werden muss um es weitergeben zu können. Sie erinnern daran, dass die Hoffnung auf das Morgen nicht ein schönes Gefühl ist, sondern eine Aufgabe, die heute konkrete Handlungen erfordert. Ihnen schulden wir echte Antworten und vor allem Taten. Fühlen wir uns darin einbezogen und dafür verantwortlich, uns mit dem Gebet und mit unserem ganzen Einsatz die Schöpfungsbewahrung zu Herzen zu nehmen. Gott, der »Freund des Lebens« (Weish 11,26), gebe uns den Mut, das Gute zu tun.

Hermann Hofstetter, Referent für Schöpfungsbewahrung der Erzdiözese München und Freising