Januar - Juni 2016


Januar 2016


03.01.2016

Leichte Klänge von Tuba und Klarinette beim Neujahrskonzert im vollbesetzen Pfarrheim.

Zeitungsartikel vom Freitag, 8. Januar 2016, Münchner Merkur.



06.01.2016

Vielen Dank an die fleißigen Wörther Sternsinger.

 

Unter dem Motto "Segen bringen - Segen sein, Respekt für dich, für mich, für andere - in Bolivien und weltweit" zogen die Sternsinger in Gruppen von Haus zu Haus und überbrachten die frohe Weihnachtsbotschaft, wünschten den Bewohnern der Häuser Gottes Segen und baten um eine Spende für notleidende Kinder in der Dritten Welt.

 

Vielen Dank für die freundliche Aufnahme der Sternsinger und ein herzliches "Vergelt´s Gott" für die Spenden über insgesamt  5800 Euro.

 



Februar 2016


26.02.2016

Ehrenamtliche sichern das kirchliche Leben. Gut besuchte Versammlung der Pfarrgemeinde am Freitag, 26. Februar 2016 in Wörth.


Bilder von der Pfarrversammlung


Die Präsentation der Pfarrversammlung zum Anschauen.



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Präsentation der Pfarrversammlung zum Anschauen und downladen.
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März 2016


18.03.2016

„Die Barmherzigkeit unseres Gottes schafft jede Ratlosigkeit ab“

 

Grußwort unseres Pfarrer Drt. Guy-Angelo Kangosa

Grüß Gott, liebe Mitchristen, Leserinnen und Leser!

 

Vor über 2000 Jahren gingen traurige Frauen in der Morgendämmerung zum Grab Jesu. Dort mussten sie dann feststellen, dass der Leichnam des Herrn nicht mehr im Grab lag. Die Frauen waren ganz entsetzt und ratlos. Aber sie erinnerten sich an die Worte, die der Herr ihnen gesagt hatte, als er noch in Galiläa war. Dann kam die ent-scheidende Wende: Die Ratlosigkeit verwandelte sich in Mut und Vertrau-en: Die ersten, die sogar den Jüngern Jesu die Frohe Botschaft verkünden, sind sie!

 

Ja! Durch die Auferstehung Jesu von Nazareth bestätigt sich die Barm- herzigkeit unseres Gottes: Christus, der drei Tage im Grab lag und von den Toten auferstanden ist, zeigt uns, wie bereit er ist, uns trotz allem neues Leben zu ermöglichen.

 

Das Osterfest  lädt uns dazu ein, unsere innere Grabessituation anzu- schauen: Welch alter Mensch ist in mir zu begraben, damit ich befreit werde! Welche Verletzungen meiner Lebens-geschichte sind zu begraben! Welcher Groll, welche Bitterkeit  ist abzulegen, damit ich mit Christus auferstehen kann!

 

Welche Schuldgefühle trage ich immer noch, die mich gefangen halten! Das Ganze soll von nun an Vergangenheit sein, denn ich weiß, dass mein Gott und Vater barmherzig ist!

 

Ostern feiern heißt, an die Barmherzigkeit und den Beistand unseres Gottes fest zu glauben: So wie ein Kind, das versucht und immer wieder versucht zu gehen, weil es ja weiß, dass Mama und Papa da sind und aufpassen. Christus ist in das Grab unserer Angst und Lebensverzweiflung hinab-gestiegen, um uns in der Tiefe unserer Seele zu heilen und zu verwandeln.

 

So lade ich Euch/Sie ganz herzlich dazu ein, unsere Karwocheliturgie mitzufeiern. Im Namen unserer hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie in meinem persönlichen Namen wünsche ich allen ein mit Barmherzigkeit Gottes geprägtes Hochfest der Auferstehung unseres Herrn.

Ihr/Euer Dr. Guy-Angelo Kangosa, Pfarradministrator

Grußwort Pfarrbrief Weihanchten 2015

 

 

Zum Pfarrbrief Ostern 2016 mehr >>>


Ostern – ein mutiger Glaube

 

Geistlicher Implus unseres Diakons Christian Pastötter


Wahrscheinlich kennen die meisten von uns die blonde ZDF Moderatorin Nina Ruge. Jahrelang führte sie durch die Sendung »Leute heute«. Und so gut wie jede Sendung beendete sie mit der Versicherung an die Zuschauer: „Und alles wird gut.“ Ganz schön mutig, diese Behauptung, nicht wahr? Wieso wagte sie das eigentlich zu sagen? Alles wird gut? Das stimmt doch so gar nicht. Und alles wird gut? - Nein, wird es nicht. Aber ich glaube, mit dieser Formel traf sie eine tiefe Sehnsucht in uns - auch wenn wir alle wissen, dass die Wirklichkeit hart dagegensteht. Wenn es nicht so wäre, hätte Frau Ruge das damals schon längst sein lassen.

 

Da frage ich mich an Ostern: Machen wir an Ostern nicht genau dasselbe? Wir singen: „Das Grab ist leer ... „ - Aber das stimmt doch so einfach nicht. Ein Grab ist nur am Tag vor der Beerdigung leer. Und wie das mit dem Grab Jesu war, wer weiß das schon so sicher? Wir singen: „Verklärt ist alles Leid der Welt ...“ Ehrlich gesagt: Da nehmen wir den Mund ganz schön voll! Das ist einfach ganz schön mutig, was wir da an Ostern singen und sagen: wenn wir den sehr realistischen Tränen, dem Leid und Tod einfach Lachen, Freude und Leben entgegensetzten. Woher nehmen wir bloß diesen fast unglaublichen Mut?

 

Viele Menschen halten darum unser Bekenntnis auch schlichtweg für unmöglich, für versponnen, irrational und einfach falsch. Zudem weiß etwa ein Drittel aller Deutschen sowieso nicht, worum es an Ostern eigentlich geht. Es steht halt im Kalender. Also richten sich viele mit dem ein, was sie vom Leben kennen. So ist das Leben nun einmal, sagen sie. Damit muss man leben. Da kann man nichts machen. Und dazu gehört auch der Tod. Deshalb soll man die Zeit nutzen und die Tage leben, dass sie sich gelohnt haben. Und wenn dann das Ende kommt, dann muss man sich damit abfinden. Aus. - Schluss. - Fertig. – Das war‘s! Und solche Menschen leben oft durchaus achtbar, auch mutig und tapfer. Vielleicht kennen Sie solche Menschen, eventuell sogar in der ei-genen Familie. So leben Menschen; so können Menschen leben.

 

Allerdings bleibt für mich immer die Frage: Ist es wirklich menschlich, so zu leben? Wo bleiben die Menschen mit ihrer Sehnsucht, die nun einmal menschlich nicht zu stillen ist? Was machen sie mit ihrer Sehnsucht - ohne Hoffnung? Ohne Hoffnung über den Tod hinaus? Was denken sie bei einer solchen Formel: »Und alles wird gut!«? Sollte es nicht eine Art zu leben geben, die dem Leben gemäßer ist, einfach menschlicher? Genau an dieser Stelle lasse ich mir die Botschaft Jesu von den Möglichkeiten Gottes mit uns sa-gen. Das ist mein Glaube, mit dem ich nun schon etliche Jahre gut lebe.

 

Und manchmal meine ich dennoch: Das ist ganz schön mutig. Dann sehe ich, wie Jesus mit den Möglichkeiten Gottes am Kreuz selbst in die Krise geriet. Aber ich sehe eben auch, wie Gott nicht untätig blieb und nicht nur Menschenmögliches für realistisch erklärte. Und dann vertraue ich diesem Gott, weil auch ich keinem Trugschluss erliegen möchte. Ich kenne sowohl den Zweifel, als auch den Trugschluss; und ich möchte mich auch nicht am Tod vorbeimogeln. Darum entscheide ich mich für den Gott des Lebens. Ich glaube diesem Gott des Lebens. Denn r war nicht untätig, als Jesus in die Krise des Lebens geriet. Da zeigte er, dass Menschenmögliches für ihn zu wenig ist. Für ihn gibt es da keine Grenze. Wer Leben schafft, kann es auch erhalten. Darum traue ich der Sehnsucht in der Tiefe meines Herzens. Darum lasse ich die Hoffnung auf die grenzenlosen Möglichkeiten Gottes zu. Darum singe ich auch - manchmal etwas vollmundig - überzeugt Osterlieder. Denn das erfahre ich selbst: wo ich eng, ängstlich und kleinlich bin in dem, was ich ersehne, da bleibe ich eng, ängstlich und kleinlich in meiner Hoffnung - und damit in meinem Leben. Mit meiner Erwartung an das Leben, mit meiner österlichen Erwartung lebe ich hoffnungsvoller, weiter, freier menschlicher. Wenn ich mir mit Gottes Hilfe diesen Lebenshintergrund schaffe, dann kann ich versuchen, selbst jetzt schon österlich zu leben.

 

Wie das aussehen kann? Vielleicht so: Ich brauche die Dinge, die Menschen, ja das Leben selbst nicht unter allen Umständen festzuhalten. Und so bleibe ich lebendig über den Tod hin-aus. Daher muss ich auch aus diesem Leben nicht schon das Letzte herausholen. Ich kann Beziehungen pflegen aus dem Bewusstsein der Gemeinschaft derer, die sich wie ich am Gott des Lebens ausrichten. So kann Ostern wirklich sein, nicht bloß eine vertröstende Floskel nach dem Motto: „Und alles wird gut.“ Ostern ist mehr, weil die Botschaft von Ostern vom Leben er-probt ist. Und dafür verbürgt sich Gott.

Christian Pastötter, Diakon

Christian Pastöter, Diakon

Geistlicher Implus

 

 

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April 2016


14.04.2016

Herzlichen Einladung zum Vortrag des KBW Erding am

 

Donnerstag 14.04.2016 von

20:00 – 21:30 Uhr im

Pfarrheim Wörth.

 

Kursgebühr 4 Euro

 

Referentin Sandra Angermaier

Diözesanmuseum München-Freising

Geschäftsführerin des Kreisvereins für Heimatschutz und Denkmalpflege e.V

 

In Zusammenarbeit mit dem Bildungskreis der katholischen Pfarreien Wörth-Hörlkofen

 



27.04.2016

Feuer in unserer Kirche St. Peter - großer Schaden im Altarraum

Ein Feuer hat am Abend des Ostersonntags, 27.04.2016, die Kirche St. Peter Wörth stark in Mitleidenschaft gezogen. Der Hochaltar und das zentrale, wertvolle Altarbild sowie die Orgel wurden stark beschädigt. Die eingesetzten Feuerwehren haben das Feuer rasch unter Kontrolle bringen können, so dass weitere Teile des Kircheninnenraums und auch die Sakristei von den Flammen verschont blieben. Verletzt wurde niemand. 

 

Unsere Barockkirche wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts von dem Erdinger Baumeister Johann Baptist Lenthner errichtet. Als besondere Kostbarkeit gilt das von dem Landshuter Kirchenmaler Matthias Daburger 1755 erschaffene Hochaltarbild, das die Aufnahme des Heiligen Petrus in den Himmel zeigt. Die Kirche wurde zuletzt 1982 aufwendig renoviert.

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Mai 2016


05.05.2016

Hl. Erstkommunion der jungen Christen aus Wörther am 05. Mai 2016.

 

Seit Februar haben sich 19 Kinder der Pfarrei St. Peter in Wörth in ihren Gruppenstunden auf ihre Erstkommunion vorbereitet. Diese stand heuer unter dem Motto

 

Eine Liebe, die sich gewaschen hat.

 

Bei schönem Wetter zogen die Erstkommunionkinder mit Pfarrer Richard Greul, der den Gottesdienst zelebrierte, in die festlich geschmückte Kirche ein. Die Mädchen und Buben brachten sich unter anderem mit den Fürbitten und der Gabenbereitung in den Gottesdienst ein. Voller Spannung und Freude empfingen sie dann erstmals die Heilige Kommunion. Die Klassenleiterinnen, Julia Kaser und Claudia Marx, der Religionslehrer, Peter Dachgruber, und die Rektorin, Andrea Rappold, begleiteten die Kinder an deren großen Tag.
Unter der Leitung von Regine Hofmann umrahmte der Jugendchor mit seinen erfrischenden Liedern den feierlichen Gottesdienst.
Zum Andenken an die Erste Heilige Kommunion erhielten die Kinder in der Dankandacht von der Pfarrei ein Metallkreuz.

 

Foto Laura Lermer Photography

Johanna Adam | Johanna Auer | Katharina Berghammer | Annika Bodenhausen | Elisa Bring  Paul Vincent Englert | Franziska Forster | Jeremy Goldback | Tobias Grätzlmaier | Maxi Jell Naima Kapp | Samuel Kremasky | Lena Leeb | Pia Michitsch | Julie Ortner | Laura Siegl Magdalena Wurzer | Dominik Zawadke | Simon Zimmermann

 



26.05.2016

FRONLEICHNAM IN WÖRTH

Bei herrlichem Wetter fand heuer Fronleichnam auf unserem Dorfplatz statt. Den feierlichen Fronleichnams-Wortgottesdienst zelebrierte unser Diakon Christian Pastötter. Neben den zahlreichen Besuchern des Gottesdienstes kamen auch viele Kommunionkinder, die den Gottesdienst mitgestalteten. Sie haben zwei wunderschöne Blumenteppiche gelegt. Daneben fanden sich auch wieder die Fahnenabordnungen der Dorfvereine ein. Musikalisch umrahmt wurde er von Regine Hofmann in gewohnter professioneller Weise.

Anschließend an den Gottesdienst lud der Vorsitzende des Pfarrge-meinderates Norbert Popp alle zum Weißwurstessen ins Pfarrheim ein. Viele kamen der Einladung nach, so dass Fronleichnam mit dem gemütlichen Beisammensein im Pfarrheim ausklang.

Allen Mitwirkenden herzlichen Dank!



Juni 2016


12.06.2016

WÖRTHER PFARRFEST AM 12. JUNI 2016

Begonnen wurde das Pfarrfest um 10.30 Uhr mit einem Familiengottes-dienst in der voll besetzten Aula der Ortererschule mit dem Thema „Ich habe einen Traum“. Kaplan Simon Ruderer zelebrierte zusammen mit dem Familiengottesdienstteam, den Kommunionkindern und den letztjährigen Firmlingen einen sehr schönen Gottesdienst.

Gudrun Königsbauer lud dann alle Besucher herzlich zum anschließenden Pfarrfest ins Pfarrheim ein. Die vielen fleißigen Helfer hatten bereits alles  vorbereitet, so dass trotz des Regenwetters das Pfarrfest starten konnte.

Zum Mittagessen spielte unser Mesner Georg Klinger mit seiner Zither auf. Am frühen Nachmittag sangen die Kinder des Kinderchores Wörth eine Kostprobe aus dem Musical „Dschungelbuch“ und machten so neugierig auf ihr Benefizkonzert am 24. Juli 2016. Später unterhielt der Gospelchor „Look Of Joy“ mit eingängigen Liedern. Selbstverständlich gab es wieder viele selbstgebackene Kuchen zum Kaffee am Nachmittag. Unerschrockene trauten sich sogar in den Pfarrgarten und wurden immer wieder von Regenschauern ins Pfarrheim getrieben. Die Stimmung war trotz des schlechten Wetters sehr gut.

Im Obergeschoss des Pfarrheims konnte man sich bei leckeren Cocktails an der Saftbar der Landjugend erfrischen und gleich daneben beim Eine-Welt-Laden einkaufen, der heuer wieder mit einem vielfältigen Sortiment aufwartete. Auf der Galerie konnte man sich über den Brandschaden und Stand der Sanierung durch  Bilder und Videos laufend informieren. Stephan Schletter führte den ganzen Nachmittag in Kleingruppen Besichtigungen in der Pfarrkirche durch und informierte detailliert über den aktuellen Stand der Sanierung.

Herzlichen Dank an alle Helfer und an alle, die zum gelungenen Fest beigetragen haben. Der Erlös des Pfarrfestes kommt unserer Pfarrkirche St. Peter zu Gute!


Impressionen vom Pfarrfest